Publikumsstimmen
Publikumsstimmen
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02.07.26
Wir freuen uns " die Glasmenagerie" nochmals ansehen zu können. Es hat uns so gut gefallen, dass wir ein zweites Mal aus Berlin kommen und alle unsere Düsseldorfer Freunde mitbringen werden.
27.06.26
Ein tolles Stück mit großartiger Besetzung. Das Stück war berührend und witzig, was auf der grandiosen Leistung der Schauspieler beruht. Der Wechsel zwischen den einzelnen Charakteren war großartig.
Wir hatten einen sehr schönen Theaternachmittag, ein wirklich tolles Erlebnis. Ein Stück, dass wir auf jeden Fall weiter empfehlen können und werden.
01.06.26
Eine wirklich gelungene Umsetzung des Romans in ein Theaterstück und eine ganz tolle Inszenierung! Es war sehr berührend und mitreißend. Uns haben die Schauspielerinnen mit ihrer Leistung ganz besonders beeindruckt, aber auch das Bühnenbild und die Musik waren super! Ein wirklich tolles Erlebnis, das wir auf jeden Fall weiterempfehlen werden!
28.05.26
Großartige Inszenierung , tolle Bühnenbild mit einem tollen Ensemble ! Alle haben brillant abgeliefert! Das Stück an sich regte zum nachdenken an und ist absolut sehenswert!
23.05.26
Sehr gutes Stück - tolle Inszenierung.
Sehr bedrückend und Augen-öffnend. Aber auch amüsant, was die Brisanz der Thematik noch mehr unterstreicht. Ebenso die musikalische Untermalung.
Alle Akteur*innen waren souverän und überzeugend.
Danke für diesen Abend.
22.05.26
Die Produktion besticht durch die überzeugende schauspielerische Leistung: die treffende Herausarbeitung der Charaktere, deren Dialoge und Interaktionen, die fortschreitende Zuspitzung. Es geht so ungekünstelt und natürlich zu, dass man als Zuschauer meint, Zeuge einer realen Situation zu sein. Tatsächlich ist es sehr lebensnah, dass Menschen oft ihre eigenen Beziehungsvorstellungen auf ungeeignete Artgenoss/inn/en projizieren. Tschechow führt vor, wie sich das Ganze ins Zwanghafte steigern lässt. Am Ende kommt keiner mit keinem zusammen. Kulminationspunkt ist die Selbstzerstörungsorgie Kostjas im letzten Akt, virtuos von Tim Richter mit größtem körperlichen Einsatz, tänzerisch und schauspielerisch zum Ausdruck gebracht. Chapeau!
Warum nur wurde die Rolle des Gutbesitzers, Pjotr Nikolajewitsch Sorin, einfach weggelassen? Sie ist m.E. durchaus essenziell. Gerade hier kristallisiert sich doch die Einsicht heraus, dass man am Ende sein eigenes Leben verfehlen kann. Selbst der Arzt hat dafür nur zynische Worte übrig.
11.05.26
Als Migra-Kind hat mich das Stück echt getroffen. So vieles wurde laut gesagt, was man sonst nur leise mit sich trägt. Gerade die queer Themen, Scham, Familiendruck und dieses ständige Andersfühlen so offen zu zeigen, braucht echt Mut. Leyla war roh, unbequem und genau dadurch unglaublich echt. Solche Stücke braucht es mehr.
11.05.26
Die Hauptdarstellerin hat Leyla nicht einfach gespielt, sie hat diese Figur komplett gelebt. So viel Präsenz, Energie und Kontrolle auf der Bühne, aber gleichzeitig so rohe Verletzlichkeit. Man hatte nie das Gefühl, jemand schaut beim Schauspielern zu, sondern einem echten Menschen beim Zerbrechen und Kämpfen. Wirklich bombastisch. Und auch das ganze Ensemble war unglaublich stark. Man hat gemerkt, wie sehr alle miteinander harmonieren und sich gegenseitig tragen. Jede Szene hatte Spannung, Humor und trotzdem so viel Tiefe. Wir waren am Ende ehrlich sehr traurig, dass es schon vorbei war.
11.05.26
Selten ein Stück gesehen, das so lustig und gleichzeitig so schmerzhaft ehrlich ist. Man lacht und merkt erst Sekunden später, dass es eigentlich weh getan hat. Die Dialoge wirken so natürlich, dass man komplett vergisst, dass man im Theater sitzt. Keine künstlichen „Theater-Menschen“, sondern Figuren, die sich echt anfühlen. Vor allem Leyla war unglaublich stark geschrieben: gleichzeitig verletzend, verletzlich, wütend, manipulativ und trotzdem so menschlich, dass man sich permanent dabei erwischt hat, sie verstehen zu wollen. Genau das macht die Figur so besonders. Das Stück schafft etwas, das heute selten geworden ist: Es spricht über Trauma, Familie, Migration, Queerness, Therapie und gesellschaftlichen Druck, ohne jemals belehrend zu wirken. Stattdessen fühlt es sich roh, lebendig und unangenehm echt an. Und trotz dieser Tiefe hatte der Abend so viel Humor, dass die Zeit komplett verflogen ist. Man merkt gar nicht, wie schnell alles vorbei ist. Bitte unbedingt weiter aufführen. Genau solche neuen, mutigen Stücke braucht Theater heute.
11.05.26
Tolles Stück mit ehrlichen, spitzen und tiefgründigen Dialogen. Ein Abbild der Gesellschaft, erzählt im Privaten. Immer wieder bricht eine Person heraus und spricht das Publikum direkt an, dabei bleiben die Worte stark, mit einer klaren Haltung, aber so kunstvoll und komplex, dass man nicht das Gefühl hat, ein Klischee zu reproduzieren. Und am Ende geht es um Wachstum, seinen Platz im Leben und darum, Frieden, Liebe und Heilung in uns selbst zu finden.
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